Die Junge Union fordert die Ministerpräsidentin und ehemalige Abgeordnete im Wahlkreis der Stadt Trier dazu auf, endlich den Bürgern einen ehrlichen und langfristigen Corona-Fahrplan vorzulegen.

„Mit der 26. Corona-Verordnung muss zwingend klar werden, wie wir über den Winter kommen!“, so Christoph
Selbach-Schneider; „Vereine, Unternehmer und Bürger verdienen Planbarkeit und Verlässlichkeit!“ Mit Erschrecken mussten die Bürger mit ansehen, wie seit März 2020 keine wesentlichen Schritte in Richtung
eines Lebens mit der Pandemie unternommen wurden. Vielmehr wurde versucht, durch die Impfkampagne die
Verantwortung in Richtung Berlin abzuschieben. Es fehlt allerdings an klaren Lösungsstrategien und Konzep-
ten zur Reaktivierung des „normalen“ Lebens.

Lösung für den Winter muss her Im August ist das neue Ausbildungs- und Schuljahr gestartet. Ob es tatsächlich bei Präsenzunterricht bleibt,
ist nur zu erahnen. Ob Ausbildungsbetriebe wieder von einem Lockdown betroffen sein werden, bleibt auch
nur zu mutmaßen. Dies ist keine hinnehmbare Situation für die mentale Gesundheit von hunderttausend Schü-
lern. Spätestens zum Beginn des Wintersemesters an den Hochschulen und der Herbstferien in Rheinland -
Pfalz muss klar sein, was die Landesregierung plant. Die Politik auf dem Rücken von vielen jungen Familien
und jungen Menschen muss zügig ein Ende haben. „Die Ministerpräsidentin beabsichtigt sicherlich nicht diese extremen Belastungen der Jungen Bevölkerung.
Fakt ist aber, dass sie es billigend in Kauf nimmt!“, so Louis-Philipp Lang, der Kreisvorsitzende der Jungen
Union Trier-Stadt.

Selbstverantwortung, 2G und Hospitalisierung als Maßstab Wenn Selbstverantwortung, 2G und die Hospitalisierung als Maßstab angesetzt werden, müssen Veranstal-
tungen wie vor der Pandemie durchgeführt werden dürfen. Bürger müssen wieder mündig gemacht werden,
das Erkrankungsrisiko für sich persönlich zu bestimmen. Kurzum, die Behütungspolitik muss ein klares Ende
finden. Insbesondere Freiluftveranstaltungen, wie die Spiele des SV Eintracht Trier, oder Events in professionell aus-
gerüsteten Hallen, wie der Arena Trier, müssen ermöglicht werden. Kultur und Sport benötigen dringend auch
in der Breite eine Perspektive, wieder dauerhaft professionell betrieben zu werden. Einzelverabredungen mit
Bundesligisten helfen in Trier keinem weiter.

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